Der aktuelle Qualtrics 2026 Employee Experience Trends Report zeigt, dass künstliche Intelligenz im Arbeitsalltag vieler Mitarbeitender fest verankert ist. Rund die Hälfte nutzt KI regelmäßig bei der Arbeit, doch nur 20 Prozent greifen ausschließlich auf vom Unternehmen bereitgestellte Tools zurück. Dies deutet darauf hin, dass ein relevanter Anteil der KI‑Anwendung außerhalb offizieller Sicherheits- und Compliance‑Strukturen stattfindet.
Wahrgenommene Vorteile treiben die Nutzung voran
Die Befragten verbinden deutliche Leistungsgewinne mit KI‑Werkzeugen:
- 65 % erledigen Aufgaben schneller
- 58 % berichten von besserer Arbeitsqualität
- 51 % erleben eine höhere Gesamtproduktivität
- 37 % nutzen KI für Aufgaben, die zuvor nicht möglich waren
Diese Zahlen verdeutlichen, dass künstliche Intelligenz längst über reine Prozessautomatisierung hinausgeht und von Beschäftigten als Erweiterung der eigenen Fähigkeiten wahrgenommen wird.
Ungenutztes Potenzial in Governance und Tooling
Während die Nutzung steigt, zeigt der Report auch, dass Mitarbeitende häufig auf externe oder private KI‑Anwendungen zurückgreifen. Ein Grund könnte sein, dass offizielle Lösungen nicht ausreichen oder nicht klar kommuniziert sind. Dies betrifft vor allem Teams, die unter hohem Produktivitätsdruck stehen.
Laut Qualtrics‑Experte Dr. Benjamin Granger sollten Unternehmen daher regelmäßig sowohl die tatsächliche KI‑Nutzung als auch die Erwartungen der Mitarbeitenden erfassen, um sichere und leistungsfähige Werkzeuge bereitzustellen. Eine enge Abstimmung zwischen HR und IT wird dabei immer wichtiger.
KI hilft Mitarbeitenden, schneller zu arbeiten und Dinge zu tun, die sie zuvor nicht tun konnten. Wenn sie jedoch außerhalb der genehmigten Tools und Richtlinien arbeiten, erstreckt sich das Risiko auf Kund:innen und das gesamte Unternehmen. Es ist unerlässlich, dass Personalverantwortliche mit IT-Verantwortlichen zusammenarbeiten, um die KI-Nutzung und die Stimmung unter den Mitarbeitenden regelmäßig zu messen und sicherzustellen, dass die von ihnen bereitgestellten Tools sowohl den Erwartungen der Mitarbeitenden als auch der Führungskräfte entsprechen.
, so Granger.
Die Studie zeigt ein klares Bild: KI wird im Arbeitsalltag breit eingesetzt und bringt spürbare Vorteile, gleichzeitig besteht in vielen Unternehmen weiterhin Handlungsbedarf bei Richtlinien, Governance und der Bereitstellung sicherer, leistungsfähiger Tools.
KI hilft Mitarbeitenden, schneller zu arbeiten und Dinge zu tun, die sie zuvor nicht tun konnten. Wenn sie jedoch außerhalb der genehmigten Tools und Richtlinien arbeiten, erstreckt sich das Risiko auf Kund:innen und das gesamte Unternehmen. Es ist unerlässlich, dass Personalverantwortliche mit IT-Verantwortlichen zusammenarbeiten, um die KI-Nutzung und die Stimmung unter den Mitarbeitenden regelmäßig zu messen und sicherzustellen, dass die von ihnen bereitgestellten Tools sowohl den Erwartungen der Mitarbeitenden als auch der Führungskräfte entsprechen.


