Cloudflare baut Unterstützung für KI-Coding Agenten aus

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Cloudflare, Inc. hat vor kurzem seine Unterstützung für den Betrieb von Cursor Cloud Agents auf Cloudflare Sandboxes angekündigt. Damit erhalten Entwicklerinnen, Entwickler und Plattformteams eine neue Möglichkeit, KI-Coding-Agents in sicheren, kundenseitig kontrollierten Umgebungen auszuführen.

Die Integration baut auf Cloudflares Zusammenarbeit mit weiteren führenden KI-Agenten-Plattformen auf, darunter Devin Outposts und Claude Managed Agents. Sie spiegelt eine Verschiebung darin wider, wie agentische Software bereitgestellt wird: Entwickler wollen die Tools behalten, die sie ohnehin nutzen, während Unternehmen Kontrolle darüber brauchen, wo die Arbeit der Agenten ausgeführt wird und wie diese auf Code, Systeme und Secrets zugreift. Cloudflare Sandboxes entwickeln sich somit zur natürlichen Ausführungsebene für dieses Modell: sichere, isolierte Umgebungen, in denen Agenten näher am Code, an den Systemen und an den Sicherheitsanforderungen des Kunden arbeiten können.

Mit Cursor Cloud Agents lassen sich Coding-Aufgaben aus der Cursor-App, über cursor.com oder aus der mobilen Cursor-App zuweisen. Bei Cursor Self-Hosted Machines betreibt Cursor weiterhin die Agent-Loop – einschließlich Inferenz, Planung und Orchestrierung –, während der Agent die eigentliche Arbeit auf einem vom Kunden ausgewählten Worker erledigt. Im Modell von Cursor ist ein Worker die vom Kunden betriebene Maschine bzw. Umgebung, die Agenten-Aufgaben ausführt; sie ist zu unterscheiden von Cloudflare Workers, Cloudflares Serverless-Entwicklerplattform. Mit Cloudflare Sandboxes kann dieser selbst gehostete Worker in einer Sandbox-Umgebung im Cloudflare-Konto des Kunden laufen.

Developer behalten dabei den Cursor-Workflow, den sie bereits kennen: Agenten werden weiterhin aus Cursor heraus gestartet und verwaltet, und Cursor leitet die Arbeit nach wie vor weiter und streamt die Ergebnisse zurück an den Nutzer. Was sich ändert, ist der Ort, an dem die Arbeit stattfindet. Tool-Aufrufe – darunter Terminal-, Dateisystem- und Browser-Aktionen – laufen innerhalb kundenkontrollierter Cloudflare-Sandbox-Umgebungen. Das ist besonders für Teams relevant, die strenge Anforderungen daran haben, wo Code, Build-Caches und Secrets liegen. Für Unternehmen, die Cursor Self-Hosted Machines über verschiedene Ausführungsumgebungen hinweg einsetzen, bieten Cloudflare Sandboxes eine weitere kontrollierte Option für den Betrieb von Agenten-Workloads.

„Entwicklerinnen und Entwickler wollen leistungsfähige KI-Tools, die sich nahtlos in ihre Workflows integrieren. Gleichzeitig ist es für Unternehmen wichtig, dass diese Tools in Umgebungen laufen, die sie selbst kontrollieren”, sagte Dane Knecht, Chief Technology Officer bei Cloudflare. „Cloudflare Sandboxes gibt Teams nun die Freiheit, die KI-Tools ihrer Wahl zu nutzen, und bietet Organisationen zugleich einen sicheren, isolierten Ort für die Ausführung von Agenten-Arbeit. Cursor Cloud Agents auf Cloudflare Sandboxes zu bringen, ist ein weiterer Schritt, um Cloudflare zur Ausführungsschicht für die nächste Generation agentischer Anwendungen zu machen.”

Cursor Cloud Agents, die über Self-Hosted Machines laufen, nutzen ein Modell mit ausgehender Konnektivität. Ein Cursor Worker führt die Cursor CLI aus und öffnet eine langlebige ausgehende HTTPS-Verbindung zum Backend von Cursor; über diese Verbindung werden die Tool-Aufrufe des Agenten übermittelt. Cursor muss also keine eingehende Verbindung in das Netzwerk des Kunden öffnen. Teams können den Quickstart-Leitfaden nutzen, um einen Cursor Worker zu konfigurieren und mit ihrer Umgebung zu verbinden.