Vibe Coding hat das Entwickeln von Apps für jeden Mitarbeiter zum Kinderspiel gemacht. Island macht das Teilen genauso schnell mit den Kontrollen, die Unternehmen für mehr Innovationstempo brauchen.
CIOs und CISOs können die Schleusen für vibe-codierte Apps jetzt gefahrlos öffnen. Island, die Enterprise-Agentic-Kontroll-Ebene, hat heute Island Enterprise Vibe Publishing vorgestellt. Damit können Unternehmen nun interne Apps, die ihre Mitarbeiter bauen, schnell veröffentlichen und teilen, inklusive vollständiger Governance.
Vibe-Coding-Plattformen wie Claude Code, Lovable und andere geben Mitarbeitern wie auch Fachkräften die Möglichkeit, Innovationen in bisher unerreichter Qualität, Größenordnung und Geschwindigkeit zu liefern. Sie machen es zudem leicht, Apps zu hosten und grundlegende Sicherheitskontrollen wie Single Sign-On (SSO) einzurichten. Doch wenn jeder Mitarbeiter zum potenziellen App-Entwickler wird, bleiben zwei Herausforderungen.
- Erstens: Meist werden die Apps über E-Mail und Chat geteilt. Einen zentralen Enterprise-App-Store zum Entdecken und Teilen von Anwendungen gibt es nicht.
- Zweitens: Unternehmen fehlen weiterhin die Berechtigungsmodelle, die Geräteprüfung, der Datenschutz, die Protokollierung und die Bedrohungserkennung, die Unternehmenssoftware braucht.
Island Enterprise Vibe Publishing löst beide Probleme. Apps werden in einer zentralen App-Bibliothek veröffentlicht und haben ein integriertes Berechtigungsmodell. Mitarbeiter finden so leicht die App, die sie suchen, und entdecken neue. Jede App bekommt beim Veröffentlichen automatisch alle Unternehmenskontrollen mit: sicheren Zugriff, Identität, Geräteprüfung und Datenschutz.
Eine App sicher zu veröffentlichen, erfordert normalerweise Netzwerkkontrollen, Endpoint-Überprüfungen und UI-Kontrollen, welche über mehrere Tools verteilt sind. Islands Enterprise-Agentic-Kontroll-Ebene benötigt keine zusätzlichen Konfigurationen oder Integrationen und bietet nativ Zugriffsverwaltung, Richtlinien und vollständige Audit-Trails.
Von Schatten-KI zu freigegebener Software
Die Ära der vibe-codierten Apps ist bereits da. Gartner® prognostiziert: „Bis 2028 werden 40 Prozent der neuen Unternehmenssoftware mit Vibe-Coding-Techniken und -Tools erstellt.“ Zudem sollen dann „90 Prozent der Softwareentwickler in Unternehmen KI-Code-Assistenten nutzen, gegenüber weniger als 14 Prozent Anfang 2024“.
Diese neue Kategorie von Apps, die oft an einem einzigen Nachmittag gebaut werden, bringt ihre eigene Form von Schatten-KI mit sich. Nutzer folgen dem natürlichen Sog dieser Apps und speisen sofort Kundendaten, Finanzdaten und Quellcode ein, ohne dabei interne administrative Genehmigung oder das Wissen der Administratoren. Manche Apps tragen zudem grundlegende Sicherheitslücken in sich, die Hacker ausnutzen könnten. Beispielsweise könnten manche eine Verbindung zu einem der Hunderten von bösartigen MCP-Servern herstellen, die Island Security Research bereits identifiziert hat.
Island Enterprise Vibe Publishing löst damit eines der größten KI-Probleme von IT- und Sicherheitsteams. Gleichzeitig ermöglicht es eine schnellere Verbreitung von Innovation und Kreativität im gesamten Unternehmen.
„Teams, die früher im Stillen mit kleinen Chat-Assistenten experimentiert haben, verwandeln diese Ideen heute in echte Workflows und Apps, auf die ihre Fachbereiche angewiesen sind“, sagt Eric Lowe, Director of InfoSec Risk Management bei TaskUs. „Mit Island Enterprise Vibe Publishing können wir zu dieser Kreativität endlich Ja sagen. Wir geben Mitarbeitern die Sandbox zum Bauen, und Island gibt uns die sichere Hülle, um diese KI-Apps sicher im ganzen Unternehmen bereitzustellen.“
Nicht das Bauen war das Problem
Der übliche Prüfprozess für Unternehmensanwendungen stammt aus einer Zeit, in der neue Software nur einige wenige Male pro Quartal ankam. Architecture Reviews, Security Testing, Dependency Checks, Privacy Reviews und Change Management waren allesamt auf dieses Tempo ausgelegt.
Heute produziert ein einziges Team in einem Monat mehr Anwendungen, als dieser Prozess in einem Jahr abarbeiten könnte. Sogenannte Citizen Developer setzen dabei auf Geschwindigkeit statt auf Prozesse und nutzen ihre Muttersprache als Programmiersprache. Wenn Prüfungen diese Menge nicht mehr bewältigen, suchen Mitarbeiter Umwege. Dann landet die Arbeit jedoch in Umgebungen, die niemand kontrolliert hat. Das Unternehmen verliert dabei sowohl den Überblick, als auch den Nutzen.
Island hostet diese Apps nicht wie ein klassischer Plattformanbieter. Stattdessen kontrolliert Island sie genauso, wie es bereits Identität, Browsing und Daten im gesamten Unternehmen kontrolliert.
Software bauen war nie schneller, und jeder Mitarbeiter ist ein potenzieller Entwickler. Doch das sichere Teilen dieser Innovationen hat damit nicht Schritt gehalten“, erklärt Mike Fey, CEO und Mitgründer von Island. „Im Unternehmen darf man Governance nicht für Geschwindigkeit opfern. Island Enterprise Vibe Publishing schließt diese Lücke. Es erhält Tempo und Einfachheit von Vibe Coding und umgibt sie gleichzeitig mit den Kontrollen, denen Unternehmen bereits vertrauen.
Gebaut, geprüft, veröffentlicht
Island Enterprise Vibe Publishing funktioniert mit den KI-Vibe-Coding-Tools, die Mitarbeiter bereits kennen. Ein Nutzer baut die App und reicht sie zur Prüfung ein. Administratoren prüfen die App, wenden Richtlinien an und geben sie frei. Danach veröffentlicht und teilt der Nutzer die App. Kollegen greifen dann über eine zentrale App-Bibliothek und über ihre Browser-Startseite darauf zu.
Jede veröffentlichte App übernimmt dabei ihre Umgebung:
- Richtlinien bei jeder Interaktion. Data-Loss-Prevention, Kontrollen der Zwischenablage und Inhaltsprüfung gelten für jede Aktivität, die ein Nutzer innerhalb einer veröffentlichten App ausführt.
- Kontrollierte Wege zu internen Systemen. Island Private Access gibt einer App einen Zugang zu genau einer internen Ressource, ohne breite Netzwerk-Exposition und ohne öffentliches Backend.
- Einblick in Nutzung und Zustand. App-Reporting läuft via Islands Digital-Employee-Experience-Monitoring. So sehen Administratoren, von wem und wie oft eine App geöffnet wird, wie schnell sie lädt und wo sie versagt. Sie erkennen auch, wann ein einmaliges Tool zur kritischen Infrastruktur geworden ist.
- Eine vollständige Audit-Spur. Island erstellt eine vollständige Audit-Spur für regulatorische Compliance-Anforderungen.
Island nutzt es selbst
Island veröffentlicht sein eigenes AI Usage Dashboard über Enterprise Vibe Publishing. Dieses Live-Tool hilft Mitarbeitern, ihre KI-Nutzung und -Kosten über verschiedene Plattformen hinweg zu managen, darunter Claude und Cursor.



