Dropbox baut die Zusammenarbeit mit OpenAI weiter aus und erweitert die Integration seiner Plattform mit ChatGPT, ChatGPT Work und ChatGPT Codex. Hintergrund ist die wachsende Nutzung von KI-Anwendungen im Unternehmensalltag: Laut Dropbox ist die Nutzung seiner KI-Integrationen bei Technologiepartnern allein im vergangenen Monat um mehr als 200 Prozent gestiegen.
Mit den neuen Funktionen können Dropbox-Kunden direkt aus den OpenAI-Anwendungen heraus Dateien und Ordner organisieren, teilbare Links erstellen, Dateianfragen generieren sowie mehrstufige Workflows ausführen. Die Funktionen stehen als offizielle, von Dropbox entwickelte Skills innerhalb der OpenAI-Produkte zur Verfügung.
KI ist am nützlichsten, wenn sie über den richtigen Kontext verfügt. Das Dropbox-Plugin ermöglicht es Kunden, die Intelligenz von ChatGPT mit ihren in Dropbox gespeicherten Inhalten zu verbinden, damit sie sich stärker auf wertschöpfende Aufgaben konzentrieren können.
, erklärt Vibhor Chhabra, Product Lead for ChatGPT Ecosystem bei OpenAI.
KI-Nutzung auf Basis bestehender Unternehmensdaten
Mit der zunehmenden Verbreitung von KI-Anwendungen wächst in Unternehmen auch der Bedarf, sicherzustellen, dass Mitarbeitende auf freigegebene und vertrauenswürdige Inhalte zugreifen. Dropbox setzt dabei auf die bestehenden Berechtigungsstrukturen der Plattform: ChatGPT kann ausschließlich auf diejenigen Inhalte zugreifen, für die Nutzer bereits entsprechende Zugriffsrechte besitzen.
Dadurch sollen Unternehmen KI-Anwendungen breiter einsetzen können, ohne bestehende Governance-, Sicherheits- und Administrationsrichtlinien zu umgehen. Die Verwaltung von Zugriffsrechten und Compliance-Anforderungen verbleibt weiterhin bei den etablierten Dropbox-Kontrollen.
Anwendungsfälle von Marketing bis Bauwesen
Dropbox nennt mehrere Szenarien für den praktischen Einsatz der Integration.

So können Unternehmen Mitarbeitenden im Rahmen einer ChatGPT-Einführung Zugriff auf bereits freigegebene Dropbox-Inhalte gewähren. Nutzer können Informationen finden, Inhalte zusammenfassen und Ergebnisse wieder in Dropbox speichern, während die IT-Abteilung die bestehenden Sicherheits- und Governance-Vorgaben beibehält.
Im Marketing soll die Integration helfen, bestehende Dokumente wie Produkt-Launch-Pläne, Kommunikationsvorlagen oder Briefing-Unterlagen schneller zu finden und aufzubereiten. Die erstellten Zusammenfassungen können anschließend wieder in Dropbox abgelegt und mit Teams geteilt werden.
Auch dokumentenintensive Branchen sollen profitieren. Als Beispiel nennt Dropbox Bauunternehmen, die auf Projektunterlagen aus verschiedenen Projektphasen zugreifen, Spezifikationen recherchieren, Entscheidungswege nachvollziehen und daraus Zusammenfassungen für Projektbeteiligte erstellen können. Grundlage bleiben dabei die bereits in Dropbox gespeicherten Projektinformationen.
Ergebnisse aus KI-Dialogen strukturiert weiterverwenden
Nach Angaben von Dropbox soll die Integration zudem dazu beitragen, Ergebnisse aus KI-gestützten Arbeitsprozessen dauerhaft nutzbar zu machen. Während viele Aufgaben inzwischen in KI-Anwendungen beginnen, können erzeugte Inhalte direkt in Dropbox gespeichert, mit Teams geteilt und in bestehende Geschäftsprozesse eingebunden werden.
Dadurch sollen Informationen nicht nur innerhalb einzelner KI-Konversationen verfügbar sein, sondern langfristig dokumentiert und nachvollziehbar bleiben.
Weitere Informationen zum Dropbox-Plugin für ChatGPT gibt es hier: https://chatgpt.com/apps/dropbox/asdk_app_69b31dc2110c8191b8b47dc98fe5a052



