KI treibt Betrug in der Weihnachtszeit zu neuen Höhen

Weihnachtsbetrug_Check-Point

Während sich Millionen von Verbrauchern auf die Weihnachtszeit vorbereiten, nutzen Cyberkriminelle genau diesen Moment für gezielte Angriffe. Erkenntnisse von Check Point Software Technologies Ltd. (NASDAQ: CHKP), ein Pionier und weltweit führender Anbieter von Cyber-Sicherheitslösungen, zeigen: Weihnachtsbetrug kommt 2025 nicht nur häufiger vor, sondern ist wegen des Einsatzes von Künstlicher Intelligenz (KI) und Automatisierung deutlich raffinierter und schwerer zu erkennen geworden. 

Die Kombination aus Zeitdruck, emotionalen Kaufentscheidungen und hoher Online-Aktivität macht die Weihnachtszeit zu einem idealen Umfeld für Betrug. Laut Check Point Research (CPR) wurden allein in den vergangenen zwei Wochen 33 502 weihnachtlich gestaltete Phishing-Mails sowie Tausende gefälschter Anzeigen identifiziert, die bekannte Marken, Wohltätigkeitsorganisationen oder Lieferdienste imitieren. 

Dabei kommen zunehmend KI-gestützte Techniken zum Einsatz: täuschend echte Texte, perfekt nachgeahmte Markenauftritte und automatisierte Kampagnen, die in großem Maßstab verbreitet werden.

Die drei häufigsten Weihnachtsbetrugsmaschen des Jahres 2025  

  1. KI-gestützte Lieferbetrugsnachrichten (SMS & Messenger)
    Gefälschte Benachrichtigungen angeblicher Paketdienste, wie Royal Mail, FedEx, UPS oder DPD gehören weltweit zu den erfolgreichsten Maschen. Die Zahl dieser Angriffe hat sich in der aktuellen Saison verdoppelt. 
  2. Fake-Onlineshops mit KI-Chatbots
    Hacker erstellen vollständige Webshops mit angeblichen „Weihnachts-Schnäppchen“. Diese Seiten verfügen teils über funktionierende Warenkörbe, Bestellbestätigungen und KI-basierte Chat-Assistenten, um Seriosität vorzutäuschen. 
  3. Social-Media-Gewinnspiele und Weihnachtsaktionen
    Auf Internet-Plattformen wie Facebook, Instagram oder TikTok versprechen gefälschte Gewinnspiele angebliche Preise, verlangen aber eine kleine „Versandgebühr“. Häufig stammen sie von neu erstellten oder kaum aktiven Accounts. 

So erkennen Verbraucher Betrugsversuche 

  • Verdächtige oder falsch geschriebene URLs. 
  • Ungewöhnliche Zahlungsaufforderungen (Geschenkkarten, Krypto-Währungen, Überweisungen). 
  • Fehlende oder unklare Kontaktinformationen. 
  • Neue oder inaktive Social-Media-Profile. 
  • Dringliche, emotional formulierte Nachrichten („Letzte Chance“, „Paket blockiert“, „Sie haben gewonnen“). 

Check Points Empfehlungen für eine sichere Weihnachtszeit 

  • Webseiten von Händlern direkt aufrufen, statt auf Links zu klicken. 
  • Vorsicht bei Zeitdruck, Gewinnversprechen oder unerwarteten Kontaktaufnahmen. 
  • Keine persönlichen oder finanziellen Daten weitergeben, wenn man den Kontakt nicht selbst initiiert, hat. 
  • Grundregel: Wenn ein Angebot zu gut klingt, um wahr zu sein, dann ist es das meist. 

Weitere Informationen finden Sie hier: https://blog.checkpoint.com/research/from-fake-deals-to-phishing-the-most-effective-christmas-scams-of-2025/