Wer Produkte entwickelt, muss Risiken kennen, bevor sie zum Problem werden. Genau dafür gibt es die Fehlermöglichkeits- und Einflussanalyse (FMEA). In der Praxis scheitert sie oft nicht an der Methode, sondern an zersplitterten Tools, uneinheitlichen Daten und fehlender Moderationserfahrung. Eine neue Partnerschaft soll das im deutschsprachigen Raum ändern: Knowllence, Teil der französischen BASSETTI Group, und die Münchner PSCR Consulting GmbH bieten künftig ein gemeinsames FMEA-Angebot aus Software, Moderation und Schulung an.
Der gesamte FMEA-Prozess in einer Datenstruktur
Technisches Fundament ist die Robust Engineering Software von Knowllence. Sie bildet den gesamten Ablauf ab, von der Funktionsanalyse über System-, Design- und Prozess-FMEA bis zum Control Plan, und arbeitet dabei nach AIAG-VDA-Standards. Unternehmen können sie als SaaS oder On-Premises betreiben. Da die Lösung Teil der TEEXMA-Plattform ist, lässt sie sich mit Anwendungen für Qualitäts-, Labor- oder Produktionsmanagement kombinieren.
Methodenkompetenz aus 30 Jahren Praxis
Software allein macht noch keine gute Risikoanalyse. PSCR Consulting ergänzt die Plattform deshalb um methodische Beratung, die Moderation von FMEA-Workshops und die Ausbildung interner FMEA-Moderatoren. Das Unternehmen bringt mehr als 30 Jahre internationale Erfahrung in Training, Moderation und Beratung mit. Kunden erhalten Technologie und Know-how aus einer Hand.
Mehr als klassische FMEA
Für Wolfgang Franklin, Geschäftsführer von PSCR Consulting, liegt das Potenzial weit jenseits der klassischen FMEA. Der Plattformansatz führe Qualitätsmanagement, Labormanagement und FMEA auf einer gemeinsamen Datenbasis zusammen und eröffne so neue Möglichkeiten, Entwicklungs- und Qualitätsprozesse effizienter zu organisieren. BASSETTI-CEO David Bassetti sieht in der Verbindung aus innovativer Software und jahrzehntelanger FMEA-Erfahrung einen echten Mehrwert für Unternehmen, die ihre Risikoanalyse digitalisieren und professionalisieren wollen.
Was als Nächstes kommt
Die Partner planen bereits weitere gemeinsame Aktivitäten im DACH-Raum, darunter Fachveranstaltungen, Webinare und gemeinsame Messeauftritte.



