Leider lassen Cyberkriminelle auch in der Urlaubszeit nicht locker. „Egal, wie weit wir reisen, Cyberkriminelle sind immer näher, als wir denken“, sagt Dr. Martin J. Krämer, CISO-Advisor bei KnowBe4. „Selbst wenn Verbraucher auf Reisen leicht unachtsam werden, können sie durch die konsequente Beachtung der Cybersicherheit verhindern, dass der Urlaub durch Betrug oder Cyberangriffe ruiniert wird.“
Aus diesem Grund hat KnowBe4 diese 7 wichtigen Tipps zur Cybersicherheit und Betrugsprävention für Sommerurlauber zusammengestellt:
- Fälschungen erkennen: Verbraucher sollten äußerst skeptisch gegenüber Phishing-E-Mails mit Urlaubsbezug, zufälligen Buchungsbestätigungen oder günstigen Angeboten bleiben. Betrüger geben sich häufig als Reisevermittler oder Veranstaltungsplaner aus, kassieren Anzahlungen (insbesondere für Kreuzfahrten) und verschwinden dann. Buchungen gilt es immer direkt über offizielle Kanäle durchzuführen und diese zu überprüfen.
- Verbindungen absichern: Öffentliche WLAN-Netzwerke an Flughäfen, in Hotels und Cafés sind bevorzugte Ziele für Hacker. Sie richten gefälschte Hotspots ein. Wenn sich Verbraucher immer beim Service-Personal über den genauen Netzwerknamen versichern und ein Virtual Private Network (VPN) nutzen, können sie ihre Daten schützen.
- Eine lokale SIM-Karte kaufen: Der Kauf einer physischen SIM-Karte an einem ausländischen Flughafen oder Bahnhof ist zwar eine gute Sache, um Roaming-Gebühren zu vermeiden. Dies kann aber durchaus auch riskant sein, da diese oft nur wenig Datenvolumen bieten, bereits abgelaufen sind oder gestohlen wurden. Wenn das Smartphone dies unterstützt, ist der Kauf einer sicheren eSIM bei einem seriösen Anbieter vor der Abreise eine viel sicherere Wahl.
- Digitale Schlüssel verwenden: Es wurden bereits Kriminelle überführt, die Ferienunterkünfte gemietet, die physischen Schlüssel kopiert und die Unterkunft ausgeraubt haben, während die nächsten Gäste auf Sightseeing-Tour waren. Verbraucher sollten darauf achten, dass sie bei der Buchung von Unterkünften rollierende digitale Codes verwenden, die sich mit jedem Gast ändern.
- Geräte absichern: Darüber hinaus sollten sie vor der Abreise biometrische Funktionen (Fingerabdruck-/Gesichtserkennung), Multi-Faktor-Authentifizierung (MFA), Geräteortung und Funktionen zur Fernlöschung aktivieren. Physischer Diebstahl ist nach wie vor eine der Hauptursachen für Datenschutzverletzungen auf Reisen.
- Persönliche Gegenstände in der Nähe aufbewahren: Taschendiebe haben in überfüllten Gepäckausgabebereichen und Bahnhöfen leichtes Spiel. Verbraucher sollten ihre Handtasche mit geschlossenem Reißverschluss quer über den Körper tragen und das Portemonnaie in der Vordertasche aufbewahrt werden.
-
Online vor Abreise nicht zu viele Informationen mitteilen: Auch wenn es schwer fällt, Reisende sollten mit dem Posten ihrer Urlaubsfotos warten, bis sie wieder zu Hause sind. Echtzeit-Updates lassen Kriminelle wissen, dass ein Zuhause unbewohnt ist und erhöhen außerdem auch das Risiko, Opfer von Social-Engineering-Betrug zu werden.
Um Reisenden dabei zu helfen, ihre Daten und Geldbörsen zu schützen, gibt KnowBe4, der weltweit führende Anbieter für digitale Mitarbeitersicherheit, der sowohl KI-Agenten als auch Menschen schützt, wichtige Cybersicherheits-Tipps weiter und stellt sein neues, kostenloses Cyber Awareness Program for You (CAPY) vor. CAPY ist eine kostenlose Online-Plattform, die der ganzen Familie Wissen über digitale Sicherheit vermittelt.



