Juniper Networks Studie zeigt weltweite Unterschiede in der Vernetzung auf

Bildungszwecke

Zu den wichtigsten Erkenntnissen der Studie gehören:

Veränderungskraft der Konnektivität

  • In Deutschland glauben 72,8 Prozent, dass die Vernetzung zu großen Veränderungen in ihrem Leben geführt hat: Besonders die Möglichkeit Pläne zu machen (40,5 Prozent), ihr Alltagsleben (36,8 Prozent) und die Pflege ihrer Freundschaften (26,3 Prozent) wurden durch Vernetzung verändert.
  • 97 Prozent der Menschen in den Schwellenländern meinen, dass die Vernetzung Einfluss darauf hat, wie sie eine Vielzahl grundlegender und täglicher Aufgaben erledigen – von Bankgeschäften über den Zugriff auf lokale Informationen und den Konsum von Unterhaltung bis hin zur Inanspruchnahme medizinischer Versorgung und die Beteiligung am gesellschaftlichen Leben.
  • Im Vergleich dazu sagen 22 Prozent der Konsumenten aus Industriestaaten, dass die Vernetzung keinen wesentlichen Einfluss auf ihr Leben gehabt hat.

Der Global Bandwidth Index zeigt einen ähnlichen Eindruck auch in der Sichtweise der Verbraucher auf wirtschaftliche Chancen:

  • 40 Prozent der Befragten in Schwellenländern sagen, dass die Vernetzung ihre Erwerbskraft erhöht hat. In den Industrienationen teilen nur 17 Prozent diese Meinung.
  • 60 Prozent der Verbraucher in den Schwellenländern glauben, dass die Vernetzung zu einem Wandel in ihrem Sozialleben geführt hat; nur 38 Prozent sind es in den Industrienationen.

Der Juniper Networks Global Bandwidth Index belegt, dass die mobile Vernetzung einen deutlichen Einfluss darauf hat, wie Menschen weltweit kommunizieren, arbeiten, lernen und spielen. Er macht deutlich, dass dieser Transformationsprozess andauern wird, solange neue Technologien entwickelt werden, die Netzwerkgeschwindigkeit zunimmt und hunderte Millionen Menschen, die derzeit noch nicht vernetzt sind, Zugang zum Internet bekommen. Die Studie veranschaulicht, dass Service Provider Möglichkeiten haben, neue, lebensverändernde Dienste im Bereich Bildung anzubieten, besonders in Schwellenländern, wo es eine große Nachfrage dafür gibt,

sagt Tom Ruban, Vice President of System Engineering EMEA bei Juniper Networks.

Tom Ruban, Vice President of System Engineering EMEA bei Juniper Networks

Tom Ruban, Vice President of System Engineering EMEA bei Juniper Networks

Chancen auf Bildung
In den Schwellenländern sind vernetzte Geräte häufig ein Mittel zur persönlichen Weiterentwicklung und zu Bildungszwecken.

  • Insgesamt hat sich bei 39 Prozent der Befragten in Schwellenländern der Zugang zu Bildung wesentlich verbessert. In den Industrieländern denkt weniger als die Hälfte so.
  • In Indien sagen beispielsweise 45 Prozent der Befragten, dass die Vernetzung grundlegend die Art verändert hat, wie sie auf Lehrbücher zugreifen, Kursarbeiten erledigen oder Lerninstrumente nutzen – in Japan sind es gerade mal 7 Prozent.
  • Mehr als die Hälfte der Befragten in den Schwellenländern wünscht sich einen besseren Zugang zu Bildungsangeboten. In den Industriestaaten ist es weniger als ein Viertel.

Bandbreite ist nicht gleich Bandbreite
Trotz positiver Lebensveränderungen berichtet die Mehrheit der Befragten aus den Schwellenländern, dass sie aufgrund von Verbindungsproblemen eine persönliche oder berufliche Chance verpasst hätten.

  • 60 Prozent der Befragten in Schwellenländern nennen die Verbindungsgeschwindigkeit als insgesamt häufigstes Problem im Vergleich zu 27 Prozent in Industrieländern.
  • Für fast 30 Prozent der Personen in den Schwellenländern ist es bis heute schwierig überhaupt eine Verbindung herstellen zu können. Lediglich 13 Prozent der Befragten aus Industrienationen führten dieses Problem auf.

Obwohl Menschen in Schwellenländern mit den Beschränkungen durch langsamere Verbindungen und unverlässlicher Netze zu kämpfen haben und daher mit höherer Wahrscheinlichkeit berufliche Chancen verpassen, ist es ein überraschendes Ergebnis des Juniper Networks Global Broadband Index, dass gerade diese Verbraucher mit ihrer Vernetzung zufriedener sind als die Befragten in den Industrienationen. Es ist anzunehmen, dass die Befragten in den Schwellenländern mehr Wert darauf legen, dass die Vernetzung das Leben der Menschen verändert und weniger auf die Netzwerkqualität. In den Industrienationen ist dagegen eine Vernetzung mit hoher Bandbreite so normal, dass die Menschen auf Störungen der Dienste erheblich sensibler reagieren,

erklärt Tom Ruban, Vice President of System Engineering EMEA bei Juniper Networks, abschließend.