Social Engineering, die Antiterrorversion. “Iamque non pugna, sed caedes erat.”

In meinem heutigen Artikel geht es, wie könnte es auch anders sein, um Bin Laden.
Nachdem sich der Rauch ein wenig gelegt hat, werden schön langsam einige seltsame Dinge sichtbar.

Was offensichtlich auffällt ist der Einsatz geheimer stealth Helikopter. Offensichtlich dürfte es nicht gerade leicht sein eine dieser Heli´s im Dunkeln zu landen. Hier ein Bild der Reste nach der Sprengung durch das Kommandoteam.

Auf dem Foto besonders schön zu sehen: die Umbauten am Heckrotor um das Radarecho zu minimieren und das Geräuschlevel zu senken.

Ein weiterer Punk von Interesse ist die Auswahl des offiziellen Fotos.

http://www.flickr.com/photos/whitehouse/5680724572/

Klar ist hier nichts zufällig sondern sorgfältig ausgewählt. Man beachte die extremen Unterschiede in der Körpersprache der abgebildeten Personen.
Ins besonders der extrem angespannte Präsident und in Vergleich dazu hinter ihm Admiral Mike Mullen und National Security Advisor Tom Donilon.

Die gute Frage ist auch, worauf schauen die so konzentriert wo doch die Bildübertragung ausgefallen war. Gerne wüsste ich was auf dem ausgepixelten Bild vor Hillary Rodham Clinton zu sehen ist. Interessant ist auch ihre Geste und warum genau dieses Bild genommen wurde.

Neben den 79 Soldaten die im Einsatz gegen Bin Laden waren gab es auch einen Kampfhund.
Hunde sind für solche Einsätze ausgezeichnet geeignet.
Sie können Sprengfallen wesentlich schneller finden als Menschen oder Roboter. Im Ernstfall laufen sie schneller als ein fliehender Mensch und sind auch in meist niedrigen Fluchttunnel schneller. Nachdem die CIA in wochenlanger Beobachtung keinen Hinweis auf Tunnelausgänge gefunden hatte, wollte man wohl dieses Risiko minimieren.
Zusätzlich ist der Effekt von Hunden in der arabischen Welt auch nicht zu verachten. Hunde als Haustiere sind in dieser Region extrem selten.
Selbst hartgesottene Terroristen fürchten sich meist mehr vor Hunden als vor einer Waffe.

Nachdem Marihuana im Garten gefunden wurde wüsste ich auch gerne ob Osama seine Abende stoned vor dem Fernseher in seinem verblassenden Ruhm schwelgend verbracht hat.

Da es offensichtlich wichtiger war ihn entweder verschwinden zu lassen, damit er nicht reden kann, oder weil man Terror zu seiner Befreiung verhindern wollte, werden wir das wohl nie erfahren.

Toll finde ich auch die amerikanische Technik, die mittels Gesichtserkennung Leute mit Kopfschuss sicher erkennen kann. DNA Tests gehen auch fast sofort .

Ein ganz wichtiger Punkt für mich ist der Versuch durch das Aufspüren von Bin Laden die Folter von Verdächtigen als zulässig zu erklären.
Folter funktioniert manchmal um Geständnisse zu bekommen aber niemals zuverlässig um Informationen zu bekommen.
Die psychologischen Folgen von Folter machen es extrem schwer mehr als das Minimum zu bekommen.
Der Aufbau einen Rapports zu der befragten Person bringt immer die besseren Ergebnisse wenn genug Zeit und ausgebildetes Personal zur Verfügung steht.
Aber wie immer werden die Ereignisse von allen Beteiligten so präsentiert wie es für sie am besten ist.