Versa bietet ab sofort eine vollständig souveräne SASE-Lösung an, die Weitverkehrsnetzwerke und cloudbasierte Sicherheitslösungen auf einer einzigen, einheitlichen Plattform vereint. Ermöglicht wird dies durch die Zusammenarbeit mit noris network, einem etablierten Anbieter für hochsichere IT-Infrastrukturen, Cloud-Services und Rechenzentren in Deutschland. Damit erhalten Unternehmen jeder Größe erstmals eine integrierte Plattform für Netzwerksicherheit, Datensouveränität und KI-gestützte Sicherheitsfunktionen. Die Überprüfung des Datenverkehrs, Richtliniendurchsetzung und Betriebskontrolle erfolgen innerhalb Deutschlands in Übereinstimmung mit den geltenden europäischen Gesetzen und Vorschriften.
Der zunehmende Druck durch geopolitische Spannungen, US-amerikanische Zugriffsmöglichkeiten auf Cloud-Daten sowie wachsende regulatorische Anforderungen durch NIS-2, DORA und den Cyber Resilience Act machen digitale Souveränität zur geschäftskritischen Priorität. „Viele Unternehmen haben in souveräne Cloud-Strategien investiert, mussten jedoch feststellen, dass ihre Sicherheits-, Management- und Steuerungsebenen nach wie vor außerhalb ihrer Jurisdiktion operieren“, erklärt Kelly Ahuja, Chief Executive Officer von Versa. „Die Bereitstellung einer Appliance eines Cloud-SASE-Anbieters beim Kunden vor Ort macht eine Lösung noch nicht souverän. Echte Souveränität erfordert die Kontrolle darüber, wo Richtlinien durchgesetzt werden, wo Steuerung und Management stattfinden und wer die Daten während ihrer Übertragung kontrolliert. Unsere Zusammenarbeit mit noris network macht souveränes SASE nun jedem EU-Unternehmen als Managed Service zugänglich.“
Ein entscheidender Faktor ist dabei die Unabhängigkeit von US-amerikanischen Hyperscalern oder außereuropäischen Mutterkonzernen. „Wir freuen uns sehr, dass wir Versa mit unserer noris sovereign Cloud Plattform (nSC) aus unseren deutschen Rechenzentren unterstützen“, sagt Joachim Astel, CRO der noris network AG. „Kunden und Partner wie Versa aus sicherheitskritischen und regulierten Bereichen, können auf einen hochsicheren und Compliance konformen IT-Betrieb durch die noris vertrauen.“
Souveränität auf allen vier Ebenen
Die Lösung richtet sich insbesondere an Unternehmen aus regulierten Branchen wie Finanzdienstleistungen, Gesundheitswesen und öffentliche Verwaltung sowie an Betreiber kritischer Infrastrukturen (KRITIS), die hohe Anforderungen an Datenschutz, Verfügbarkeit und Compliance erfüllen müssen. Dabei umfasst sie alle vier Ebenen digitaler Souveränität:
- Datenebene: Die Überprüfung des Datenverkehrs, die Durchsetzung von Richtlinien zur Bedrohungsabwehr sowie die Inhaltsfilterung erfolgen am lokalen PoP. Der Datenverkehr verlässt dabei Deutschland nicht.
- Steuerungsebene: Der vollständige Zero-Trust-Zugriff einschließlich Identitätsprüfung, kontinuierlicher Authentifizierung und Zugriffsentscheidungen erfolgt vollständig innerhalb der souveränen Umgebung.
- Managementebene: Plattformverwaltung, Protokollierung, Konfiguration und operativer Zugriff werden lokal geregelt und sind nach EU-Recht vollständig auditierbar.
- Gerichtsbarkeit: Der Dienst wird über Versa Networks B.V., einer niederländischen EU-Gesellschaft, vertraglich abgewickelt.
Versa bietet bereits seit mehr als fünf Jahren von Kunden selbstständig gehostetes souveränes SASE an. Dies wird insbesondere von größeren Unternehmen in den Bereichen Verteidigung, Telekommunikation und kritische Infrastruktur genutzt. So läuft beispielsweise „beem“, das Cybersecurity-Angebot für Geschäftskunden der Swisscom, auf der souveränen Architektur von Versa.
Echte Souveränität für Kunden jeder Größe.
„Der Aufbau und der Betrieb einer eigenen souveränen Infrastruktur bedeutet einen hohen Aufwand. Mit dem neuen Angebot entfällt dieser auch für Kunden in der EU“, so Pantelis Astenburg, Vice President Global Sales DACH von Versa. „Derselbe Architekturstandard ermöglicht als Managed Service von Versa nun Kunden jeder Größe echte digitale Souveränität und effektive Cybersecurity.“



