Annual Report 2024 von TXOne Networks zur OT/ICS-Cyber-Sicherheit zeigt wachsende Bedrohungslandschaft, mit der Unternehmen weltweit im Zuge der digitalen Transformation konfrontiert werden

Terence Liu-CEO of TXOne Networks

Schwachstellen in der Versorgungskette, veraltete Infrastruktur, Schwierigkeiten bei der Installation von Patches und Lücken bei der Reaktion auf Vorfälle fordern dringende Maßnahmen zum Schutz der industriellen Abläufe. 

EINDHOVEN, Niederlande, und TAIPEH, Taiwan, 05. März 2025 TXOne Networks, ein führendes Unternehmen im Bereich der Sicherheit von Cyber-Physical Systems (CPS), hat seinen jährlichen Sicherheitsbericht zur Cyber-Sicherheit von Betriebstechnologien (OT) veröffentlicht. Darin werden verschiedene Risiken, wie Schwachstellen in der Versorgungskette, veraltete Infrastrukturen, Patching-Schwierigkeiten und Lücken bei der Reaktion auf Vorfälle, ausführlich beschrieben. Der neue Bericht, der öffentlich zum kostenlosen Download zur Verfügung steht, zeigt die wachsende Besorgnis über digitale Schwachstellen, die bei der Einführung von industriellen Kontrollsystemen (ICS), darunter intelligente Sensoren, Edge-Computing-Geräte, Asset-Tracking-Lösungen und Fernüberwachungs-Tools, auftreten können.   

„Wie können Unternehmen diese vernetzten Systeme effektiv gegen Cyber-Bedrohungen schützen? Das ist die dringende Herausforderung, der sich Chief Information Security Officers (CISOs) weltweit stellen müssen“, heißt es im Annual Report 2024 von TXOne Networks zur OT/ICS-Cybersecurity: „Traditionell konzentrierten sich Cybersecurity-Strategien auf den Schutz von IT-Systemen (Informationstechnologie) und deren digitalen Assets. Mit der fortschreitenden Digitalisierung der Industrie werden kritische Infrastrukturen jedoch zunehmend in einheitliche digitale Ökosysteme integriert, was die Angriffsfläche vergrößert. Aufgrund der wesentlichen Unterschiede zwischen OT- und IT-Systemen sind IT-zentrierte Sicherheitsmaßnahmen in OT-Umgebungen aber oft unzureichend. Da die OT-Systeme inzwischen eng verzahnt sind, werden diese Unzulänglichkeiten herkömmlicher IT-Schutzmaßnahmen deutlich, insbesondere im Hinblick auf die Sicherheit, Verfügbarkeit und Zuverlässigkeit dieser Systeme.“ 

Die Ergebnisse des Berichts basieren auf einer groß angelegten Umfrage, die gemeinsam von TXOne Networks und Frost & Sullivan durchgeführt wurde und an der 150 Führungskräfte aus Asien, Europa, dem Nahen Osten und Nordamerika teilnahmen. Die Studie deckt mehrere Industriesektoren ab, z.B. die Automobilindustrie, die Lebensmittelindustrie, die Öl- und Gasindustrie, die pharmazeutische Industrie und die Halbleiterindustrie, die alle für die Weltwirtschaft von entscheidender Bedeutung sind und in besonderem Maße den Herausforderungen der OT-Cybersicherheit ausgesetzt sind. 

Der Bericht zeigt, dass 94 Prozent der befragten Unternehmen angaben, im vergangenen Jahr von OT-Cyber-Vorfällen bedroht gewesen zu sein, während 98 Prozent IT-Vorfälle hinnehmen musste, die auch ihre OT-Umgebungen betrafen. Während Ransomware-Vorfälle von 47 Prozent der Befragten im Jahr 2023 auf 28 Prozent im Jahr 2024 zurückgingen, erwiesen sich staatlich-gestützte Angriffe auf kritische Infrastrukturen (KRITIS) als wachsendes Problem. Advanced Persistent Threats (APTs), Schwachstellen in der Supply-Chain-Software und fortschrittliche Malware, wie Fuxnet und FrostyGoop, gehören daher zu den vielfältigen Bedrohungen, die im 2024 Annual OT/ICS Cybersecurity Report dokumentiert sind. 

Der Bericht von TXOne Networks beleuchtet darüber hinaus wichtige Erkenntnisse zu einer Reihe von Themen: 

  • Veränderte Bedrohungslandschaft in OT-Umgebungen. 
  • Priorisierung von Schwachstellen und Bewältigung von Patching-Herausforderungen. 
  • Trends bei Regulierung und Standardisierung. 
  • Fallstricke überwinden und somit die Zukunft sichern. 

„Da große Unternehmen ihre Sicherheitsvorkehrungen verstärken, erweitert sich der Fokus der OT-Cyber-Sicherheit über die Sichtbarkeit hinaus auf Schutz, fortschrittliche Bedrohungserkennung und robuste Sicherheitssteuerung“, erklärt Dr. Terence Liu, Chief Executive Officer (CEO) von TXOne Networks. „Asset Discovery und Schwachstellen-Management sind somit lediglich der Anfang. Die anhaltende Zunahme von OT-Cyber-Angriffen, wie sie im diesjährigen Bericht hervorgehoben wird, unterstreicht die Notwendigkeit, dass Unternehmen – insbesondere solche, die über keine speziellen OT-Sicherheitsmaßnahmen verfügen – dringend handeln müssen. Die Anbieter von Sicherheitsprodukten müssen dabei den Weg weisen, indem sie durch Wissensaustausch und Innovation die Lücken schließen. Wir bei TXOne Networks setzen uns dafür ein, die globalen OT-Sicherheitsstandards zu heben und eine widerstandsfähigere Zukunft für die industrielle Cyber-Sicherheit zu gestalten.“ 

Hier können Sie den 2024 Annual OT/ICS Cybersecurity Report von TXOne Networks kostenlos und ohne Anmeldung frei herunterladen.  

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Über TXOne Networks 

TXOne Networks bietet Cyber-Sicherheitslösungen, welche die Zuverlässigkeit und Sicherheit von industriellen Kontrollsystemen und betrieblichen Technologie-Umgebungen gewährleisten. TXOne Networks arbeitet sowohl mit führenden Herstellern als auch mit Betreibern kritischer Infrastrukturen zusammen, um praktische, betriebsfreundliche Ansätze für die Cyber-Abwehr zu entwickeln. TXOne Networks bietet sowohl netzwerk- als auch endpunktbasierte Produkte zur Absicherung von OT-Netzwerken und geschäftskritischen Geräten mit einem Defense-in-Depth-Ansatz in Echtzeit. 

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