Ransomware für Android-Geräte weiter im Vormarsch

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Ransomware ist für Android-Nutzer eine wachsende Gefahr, wissen die Sicherheitsexperten von G DATA zu berichten. Aktuelle Angriffskampagnen haben laut G DATA eine neue Qualität erreicht. Bisher gelangten Schad-Apps auf ein Mobilgerät, weil Nutzer eine App – meist aus unsicheren Quellen – installiert haben. Cyberkriminelle haben jetzt einen Weg gefunden, Ransomware und andere Schadprogramme auch ohne eine Interaktion des Anwenders auf das Gerät zu schleusen. Es genügt der Besuch einer manipulierten Webseite. Dadurch wird eine Drive-by-Infektion ausgeführt – die Schaddatei gelangt auf das Mobilgerät. Im aktuellen G DATA Mobile Malware Report erklären die Experten den neuen Infektionsweg. Das Whitepaper ist online erhältlich.

Wie funktionieren Drive-by-Infektionen?

Online-Kriminelle hacken Web-Server und stellen dort präparierte Seiten ein. Anschließend locken sie durch Spam-Mails oder Werbung Nutzer auf diese Seiten. So gelangt Schadsoftware unbemerkt auf das System. Die Infektion findet statt, ohne dass die Betroffenen etwas bemerken. Das Einschleusen der Schadsoftware wird durch Sicherheitslücken im Android-Betriebssystem ermöglicht.

1.723.265 neue Android Schad-Apps im ersten Halbjahr 2016 bedeuten einen Anstieg von fast 30 Prozent im Vergleich zum zweiten Halbjahr 2015. Pro Tag identifizierten die G DATA Experten durchschnittlich 9.468 neue Schad-Apps für das Android-Betriebssystem. Heißt: Alle 9 Sekunden wurde eine neue Malware gemeldet. Im ersten Halbjahr haben die Analysten bereits mehr Schad-Apps identifiziert als im Gesamtjahr 2014.

Hier finden Sie den neuen G DATA Mobile Malware Report H1/2016.

Quelle: G DATA




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