Patent für Boeing zur Überwachung von mobilen Geräten

Boeing will die Kommunikationsgeräte seiner Passagiere überwachen. Bereits 2011 beantragte das Unternehmen ein Patent zur Erkennung, Lokalisierung und Überwachung drahtloser Geräte von Passagieren eines Flugzeugs – zur Erhöhung der Sicherheit an Board. Am 01.07.14 wurde das Patent mit insgesamt 20 Ansprüchen veröffentlicht. Es umfasst u.a. die Beschränkung oder Deaktivierung von Zugängen zu Bordnetzen oder auch zwischen mehreren Geräten.

Alle Geräte sollen im Passagier- und Frachtraum den jeweiligen Eigentümern mit Namen, Foto, Beschreibung und weiteren persönlichen Merkmalen zugeordnet werden können. Sie können dann einer automatischen, aber auch einer manuellen Risikoprüfung durch das Bord-Personal unterzogen werden. Beispielsweise ob ein unautorisierter Zugriff auf Flugzeugsysteme oder auch ob eine drahtlose Kommunikation mit Waffen besteht. Im Notfall kann die Verbindung dann von außen unterbunden werden.

Erfinder dieses und einiger anderer Patente ist der Boeing-Mitarbeiter Radhakrishna G. Sampigethaya. Dieses Patent soll laut ihm aber nicht nur für Flugzeuge gelten, man könnte es auch für Busse, Truppentransporter, Panzer, Autos, Züge, Schiffe, Kraftwerke, Dämme, Fabriken, U-Boote, Weltraumstationen, Satelliten, Raumfahrzeuge oder andere Objekte verwenden.

 




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