Hacker übernimmt offenbar Kontrolle über Triebwerkssteuerung bei Passagier-Maschinen

sectank_artikelbilder_01

USA Today meldet, dass es einem Sicherheitsexperten gelungen sei, als Passagier Triebwerksfunktionen zu beeinflussen. Chris Roberts habe sich während mehrerer Flüge ins „In-Flight Entertainment System“ (IFE System) gehackt. Hierzu seien nur Standard-Nutzernamen und -Kennwörter notwendig gewesen. Der Zugriff auf das Bordnetz erfolgte zunächst physisch über eine elektronische Box unter dem Sitz.

Die Beeinflussung der Triebwerkssteuerung sei ihm in einem Fall gelungen. Dabei gelang es ihm offenbar, kurzzeitig den Schub der Triebwerke zu erhöhen und zu senken.

USA Today beruft sich auf Quellen aus dem Umfeld des FBI. Chris Roberts habe den Agenten erklärt, dass er sich etwa 15 bis 2o mal Zugriff auf die IFE-Systeme in Flugzeugen der Typen Boeing 737 und 757 sowie Airbus A-320 verschafft habe.

Einen erfolgreichen Start in die neue Woche – und guten Flug! – wünscht Ihnen die SecTank-Redaktion.




  1. Alexander

    Hallo Wolfram,

    mit Hugo Teso haben wir auch dem Verkehrspilotentag schon gezeigt, dass er ein ganzes FLugzeug per Handy-App übernehmen kann. Haben die Hersteller etwas gemacht? Ja, uns ausgeladen, weil sie es doch besser können, mit ihren Jugend-Forscht Sicherheitsexperten. Boeing stellt demnächst in neuen Fliegern die Bordnetze um. Keine physich getrennten Netze mehr, sondern Virtualisierung, und Software Firewalls. Na das wird ein Pass. Bin froh wenn ich mir demnächst mein eigenes Flugzeug leisten kann. Dann bin ich zwar langsamer, aber sicher.

    Gruss

    Alex


Schreibe einen neuen Kommentar