Perspektiven in der Sicherheitsberatung (I): „Mitarbeiter sollten sich gerne weiterbilden“

Stefan Strobel II

Dieser Beitrag ist Teil einer Interviewreihe zum Thema „Perspektiven als Berater für Informationssicherheit“. Heute: Fünf Fragen an Stefan Strobel, Geschäftsführer bei der cirosec GmbH.

Herr Strobel, welche fachlichen Kenntnisse und Fähigkeiten erwarten Sie von Bewerbern?

Sie sollten ein solides Grundwissen in den verschiedenen Betriebssystemen und im Netzwerkbereich aufweisen. Spezielles Fachwissen beziehungsweise Erfahrung in der IT-Sicherheit ist natürlich von großem Vorteil.

Haben bei Ihnen Bewerber mit Security-Zertifikaten wie etwa CISM oder CISSP bessere Chancen auf eine Stellenzusage?

Nein, das macht bei uns zunächst keinen Unterschied.

Sprechen wir über „Soft Skills“ – wie stellen Sie sich mit Blick auf die Persönlichkeit den perfekten Mitarbeiter vor?

Mitarbeiter sollten sich gerne weiterbilden und sich auf neue Themenkomplexe einlassen sowie gut und offen kommunizieren können.

Vergeben Sie auch Teilzeitstellen im Bereich der Sicherheits-Beratung?

Ja.

Die erste Hürde ist genommen und die Bewerberin oder der Bewerber ist eingestellt – wie sorgen Sie für die Weiterqualifizierung Ihrer Mitarbeiter?

Wir bieten unseren Mitarbeitern regelmäßig interne und externe Weiterbildungsmaßnahmen in allgemeinen und natürlich auch fachspezifischen Bereichen an. Darüber hinaus halten wir den Mitarbeiter an, sich auch selbst jährlich eine für ihn passende Weiterbildung auszusuchen. Dies kann der Besuch einer IT-Sicherheitskonferenz im In- oder Ausland sein, eine Zertifizierung oder ähnliches. Generell versuchen wir Projekte bei Beratern nur von Montag bis Donnerstag zu planen, damit genügend Zeit vorhanden ist, sich auszutauschen oder Neuerungen in der Szene und am Markt zu verfolgen.

 Vielen Dank für das Interview!




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